Visualisieren – Die 2 perfekten Tageszeiten dafür

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Erst einmal, wenn du noch nicht am visualisieren bist, dann los! Ich verspreche dir, es ist ein Upgrade für dein Leben. Du hältst dir jeden Tag vor Augen, was du erzielen möchtest. Und du magst vielleicht nicht glauben, dass es hilft ein Visionboard an der Wand zu haben oder eine Visualisierungs-Session durchzugehen. Doch irgendwann erwischst du dich dabei, wie du realisierst, dass eine deiner Visualisierungen sich tatsächlich manifestiert hat. Doch wann ist der bestgeeignete Zeitpunkt, um zu visualisieren, ganz nach der Devise: Work Smart, Not Hard! Vorab lass uns mal verstehen, wozu Visualisieren gut sein soll.

Warum visualisieren?

Wie heißt es so schön „Bilder sagen mehr als 1000 Worte.“ Wenn wir etwas wirklich verinnerlichen und in Erinnerung behalten wollen, dann sollte man nicht nur auf das Hören setzen, sondern auch auf das Sehen, wie diese folgende Grafik zeigt. Während man beim Hören nur 10% in Erinnerung behält, sind es bei Hören in Kombination mit Sehen schon 50% und erarbeitet man das Ganze selber, dann liegen wir schon bei 90%. Und hier kommt das Visualiseren ins Spiel.

Natürlich kann „selbst erarbeiten“ heißen, dass man das Gelernte in Form einer Präsentation anderen Menschen erklärt. Es kann aber auch heißen, dass man etwas immer wieder mit dem „inneren Auge“ verbildlicht.

Der Mensch will weg vom Schmerz, hin zur Belohnung. Und das Ziel, das wir haben, ist für uns attraktiv. Na klar, denn warum sollten wir es sonst anstreben. Wir verknüpfen mit diesem Ziel bestimme positive Emotionen. Und Bilder funktionieren da besonders. Sie lösen Emotionen aus. Und Visualisieren bedeutet Bilder und Emotionen zu seinem eigenen Vorteil zu erschaffen.

Wie visualisieren?

Wenn ich visualisiere, dann stelle ich mir nicht nur einfach das Bild vor, sondern fühle mich in das Gefühl rein, das ich mit dem Bild oder dem Film in meinem Kopf verknüpfe. Denn nur so entwickelt man die Motivation, dem Ziel nachzugehen. Es braucht ein Feuer, etwas, das dich anspornt. Ein bloßes Bild reicht dafür nicht. Ein Bild allein kann dich daran erinnern, dass du ein Ziel hast, sozusagen ist dies das Cover eines Magazins, doch ist es am Ende die Emotion, die wir brauchen und die den ganzen Inhalt des Magazins ausmacht, den Sinn, die Aussage, die dem Cover überhaupt erst eine Bedeutung gibt.

Beispiel: Ich visualisiere wie stark und schön mein Körper aussieht. Ich fühle wie ich mit meiner rechten Hand über meinen Sixpack streiche und wie straff und glatt meine Haut ist. Ich fühle wie fit ich bin. Ich fühle mich unglaublich wohl in meinem Körper.

Visualisieren heißt also, ich muss nichts mehr tun und kann faulenzen?

Seit 2 Monaten visualisiere ich wie im Beispiel beschrieben und ich sehe wie mein Körper sich transformiert.
Man mag jetzt annehmen: „Ach, wenn ich jetzt visualisiere, dann brauche ich gar nichts mehr machen.“ Nein nein, die Wahrheit ist, wenn man visualisiert, dann sucht sich dein Unterbewusstsein alles in deinem Leben raus, was diesem Ziel fördernd ist.

Ich mache also regelmäßig Sport. Nicht nur das, ich mache intensiv Sport, weil ich vor dem Sport dieses Bild und Gefühl einen starken Körper zu haben, das mittlerweile in meinem Gedächtnis und Körper gespeichert ist, hervorrufe. Wenn ich in die Halle reingehe, weiß ich genau, was ich will und bin im Fokus. Außerdem reizt mich ungesundes Essen nicht mehr so sehr wie früher. Denn ungesund ernähren und kein Sport, das ist nicht kongruent mit dem, was ich visualisiere. Würde ich bewusst andauernd entgegen meiner Visualisierung handeln, würde ich sehr unglücklich werden.

Wann visualisieren?

Und jetzt kommen wir zu der Frage, wann man die Visualisierung in seinen Tag integrieren sollte.
Stell dir mal vor, du bist gerade total im Stress, bist total genervt und kannst dich null konzentrieren. Ist das ein guter Zeitpunkt, um zu visualisieren? Natürlich nicht. In so einem Zustand sind wir kaum empfänglich für Ideen, Inspiration und Kreativität. All das braucht seinen Raum, in dem es sich gelassen ausdehnen und wohlfühlen kann. Und wann wäre das? Immer dann, wenn man entspannt ist.

Doch an zwei konkreten Zeitpunkten des Tages sind wir ohnehin entspannter als die meiste Zeit des Tages. Nämlich, wenn wir aufwachen und wenn wir schlafen gehen.
Es ist somit zu erklären, dass unser Gehirn sich in verschiedenen Frequenzbereichen aufhält, gemessen an der neuronalen Aktivität des Gehirns. Und dies teilt sich ein in folgende Frequenzbereiche, gemessen in Hz (Hertz).

Gamma – (100 – 38 Hertz = Schwingungen pro Sekunde)
Beta – (38 – 15 Hz)
Alpha – (14 – 8 Hz)
Theta – (7 – 4 Hz)
Delta – (3 – 0,5 Hz)

Die meiste Zeit des Tages befinden wir uns im Beta-Bereich, da wir uns konzentrieren, arbeiten und aufmerksam sind. Der Alpha-Bereich schlägt dann ein, wenn man in einen entspannten meditativen Zustand kommt. Theta und Delta erleben wir für gewöhnlich im Schlaf.
Zu verstehen ist, dass das Gehirn sich in allen Frequenzbereichen aufhält, jedoch bestimmte Bereiche zu bestimmter Zeit dominanter sind und das ist das Entscheidende.

Und für unsere Visualisierung können wir uns zunutze machen, dass wir uns nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen in dem entspannten Alpha-Wellen-Bereich befinden. Also Pfoten weg vom Handy oder sonstiger Ablenkung! Nutze das Geschenk der natürlich gegeben Entspannung zu diesen 2 Zeitpunkten, um tief einfühlsam in deine Visualisierung zu tauchen und dich für den Tag, für die Woche, für den Monat, für das Leben auf die Erfüllung deiner Ziele zu primen.

Schon ausprobiert?

Die Visualisierung ist ein wertvolles Tool, das nicht zu unterschätzen ist. Probiere es aus und berichte, was du für Erfahrungen mit dem Visualisieren gemacht hast oder noch machen willst.

Wenn du deinen Geist neben der Visualisierung noch zusätzlich für deine Ziele warmmachen oder dich von alten Lasten befreien möchtest, dann besuche gerne unsere Shop-Seite, unter der du gezielte Meditationen und Affirmationen in abgestimmten Frequenz-Bereichen für bspw. den Schlaf ausprobieren kannst. Wir glauben an das, was wir tun!

Milana von der GOODLIFEGANG ♥

Titelbild: Daniil Kuželev/unsplash.com

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