Ein Leben wie im Kloster oder ein Leben wie im Actionfilm?

Ein Leben wie im Kloster oder ein Leben wie im Actionfilm?

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Schwarz und weiß oder vielleicht auch Vollgas und Vollbremsung. Ich bin heute 31 Jahre alt und habe bis vor Kurzem immer noch diesen inneren Monolog geführt. Ich habe ein Leben für den Exzess geführt. In einer Uni zu sitzen oder in einer Schule und dabei dem Lehrer zuzuhören, schien für mich reine Zeitverschwendung. Ich bin lieber auf Partys gewesen oder war unterwegs. Ich habe die Action gebraucht, wie ein Junkie den nächsten Schuss (Zugegeben, ich war kokainabhängig und das hat mich noch mehr dazu gebracht, ständig auf Strom zu sein).

Alte Gewohnheiten durch neue ersetzen

Irgendwann habe ich aufgehört Drogen zu nehmen und einen Entzug gemacht. Damals hat mir meine Therapeutin ein Prospekt in die Hand gedrückt, in dem verschiedene Freizeitaktivitäten aufgelistet waren. Das ganze sollte dazu dienen, meine Energie auf etwas anderes zu lenken als auf die Drogen. Das hat sehr gut funktioniert, denn ich beschloss daraufhin wieder zum Sport zu gehen und wieder mit Kampfsport zu beginnen. Von dem Tag an habe ich nie wieder Drogen angerührt und bin jeden Tag zum Training gegangen. Ich habe den Sport gebraucht wie die Luft zum Atmen.

Wieder schwarz und weiß

Ich war an manchen Tagen furchtbar müde und konnte nicht aufstehen, weil mein ganzer Körper so wehgetan hat. Ich bin trotzdem aufgestanden, weil ich mir selbst gesagt habe, dass ich nicht aufhören darf. Wenn ich heute mal zurückblicke, dann weiß ich, dass ich deutlich mehr Pausen hätte machen sollen. Ich war schon wieder in einem schwarz/weiß oder Vollgas/Vollbremsung Zyklus gefangen. Natürlich war es deutlich gesünder für Geist und Körper, viel Sport zu machen, als Drogen zu nehmen und drei Tage wach zu sein, allerdings führte auch das irgendwann zu einem Ungleichgewicht.

Ying und Yang

Ich habe mich entschlossen, mit diesem Problem zu meiner Therapeutin zu gehen. Sie sagt mir darauf, dass es nicht nur auf die aktive Entspannung, sondern auch auf die passive Entspannung ankommt (Ying und Yang und so nen Blödsinn). Ich habe das damals nicht besonders ernst genommen, habe aber trotzdem nach einiger Zeit der Sache eine Chance gegeben. So bin ich über den Kampfsport zur Meditation gekommen. Das war noch vor meiner ersten Reise nach Asien, als ich entdeckt habe, wie positiv sich Meditation auf meinen Körper und Geist auswirkt.

Das Leben ist grau

Ab dem Zeitpunkt habe ich festgestellt, dass es nicht nur ganz nett, sondern notwendig ist, unserem Körper und Geist eine Auszeit zu geben. Wir dürfen nicht lethargisch auf dem Sofa liegen und unsere Zeit verschwenden, aber wir sollen unsere Pausen bewusst nehmen und uns dazu entscheiden mal loszulassen. Ich habe mich dieses Mal bewusst dazu entschieden, keine schwarz/weiß Lösung zu verwenden. Ich habe mein Glück nicht nur in der Meditation gesucht, sondern habe eine Mischung aus Meditation und Sport eingesetzt, um das perfekte Gleichgewicht zu erschaffen. Mein Resümee hieraus ist: Es ist eine Balance zwischen schwarz und weiß. Wir dürfen nicht in Extremen leben, sondern in Grautönen.

Dein Marci

Titebild: Harry cao/unsplash.com

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