Schlechte Nachrichten vergiften unseren Geist

Der tägliche Müll, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, vergiftet unseren Geist. Wir werden mit schlechten Nachrichten bombardiert und ohne es zu merken, nehmen wir alles auf. Wir können uns gar nicht dagegen wehren, denn allein schon durch das Smartphone werden wir immer auf dem Laufenden gehalten und haben kaum die Möglichkeit den ganzen Informationen zu entgehen. Positive Nachrichten verkaufen sich leider nicht so gut wie negative Nachrichten und deshalb ist das ganze Internet voll mit negativem Bullshit, der unseren Alltag bestimmt. Ist wirklich alles so schlecht wie es scheint? Wir haben diese Art und Weise zu denken schon übernommen und sind an schlechte Nachrichten gewöhnt. Sie kommen uns sogar normaler vor als gute Nachrichten. Wir gewöhnen uns sogar so extrem an negative Nachrichten, dass wir regelrechte Junkies danach werden.

Der Kontrollfreak

Wir Menschen sind totale Kontrollfreaks. Alles um uns herum muss unserer Kontrolle unterliegen, sonst fühlen wir uns nicht sicher. Wenn uns jemand sagt, dass wir vermutlich in Gefahr sein könnten, dann wollen wir uns irgendwie dagegen schützen. Damit wir aber überhaupt die Chance haben uns vor irgendwas zu schützen, brauchen wir zuerst die nötigen Informationen über die Bedrohung. Diese Informationen bekommen wir über das Internet, Fernsehen, Radio oder die Zeitung. Welche von diesen Gefahren und schlechten Nachrichten sind wirklich relevant für uns? Vor welcher Gefahr müssen wir uns wirklich schützen? Unser Gehirn kann das nicht richtig filtern und entscheidet sich stattdessen dafür, alle negativen Nachrichten als ernsthafte Bedrohung wahrzunehmen.

Wir wollen uns schützen

Das Ergebnis davon ist, dass wir in ständiger Angst leben und das Bedürfnis haben uns vor allem und jedem zu schützen. Zugegeben sind viele Informationen lebenswichtig und können unser Leben vereinfachen und schützen, wie zum Beispiel die Warnung vor einem Unwetter oder einem Unfall auf der Autobahn, der unsere Weiterfahrt behindern könnte. Es gibt allerdings auch viele andere Nachrichten über Tod und Krieg, die wir mittlerweile nur noch beiläufig wahrnehmen und uns zumindest gefühlt total kalt lassen. Wir können uns aber nicht dagegen schützen, dass solche Nachrichten in uns auslösen, dass wir darum fürchten unsere körperliche Unversehrtheit zu verlieren. Auch wenn wir dies nicht sofort wahrnehmen, schlummert in uns ein kleiner Angsthase, der jedes mal ein kleines bisschen mehr verunsichert wird.

Du kontrollierst, was dich beeinflusst

Wir können nicht beeinflussen, was die Medien ausstrahlen und berichten. Es ist auch deren gutes Recht und Pflicht diese Nachrichten so zu verbreiten. Wir müssen lernen verantwortungsvoll mit Medien umzugehen und Informationen nur in dem Maße zuzulassen, wie es für uns vernünftig ist. In den Morgenstunden und Abendstunden sind wir besonders empfänglich und sollten daher auf diese Nachrichtenflut verzichten. Damit verbessern wir nicht nur unseren Alltag, sondern auch unseren Schlaf. Die Technologie hat sich in den letzten 20 Jahren exponentiell entwickelt, während der Mensch noch evolutionär in der Steinzeit lebt. Wir sind geistig nicht bereit, um mit diesen Informationen umzugehen und dürfen daher den Umgang auch nur kontrolliert zulassen.

Was meinst du dazu? Wie ist dein Umgang mit den Medien? Lass es uns in den Kommentaren wissen ♥

Dein Marci

Titelbild: Jhefferson Santos/pexels.com

Frauen brauchen Männer und Männer brauchen Frauen

Wie oft stehen wir am Ende einer Beziehung dort und schwören uns, dass wir uns nie wieder auf eine Beziehung einlassen wollen. Wir sind verletzt und traurig und verlieren das Vertrauen in so ziemlich jeden Menschen. Wir hatten große Erwartungen und Hoffnungen an diese Beziehung, aber wurden am Ende bitter enttäuscht. Brauchen wir überhaupt einen Partner, um unsere Ziele zu erreichen? Nein, natürlich sind wir alleine stark genug, um zu überleben. Allerdings können wir unser Leben viel schöner gestalten, wenn wir einen Partner an unserer Seite haben, der uns die Dinge in uns zeigt, die wir nicht verstehen.

Selbstliebe und Selbsthass

Oft suchen sich Menschen einen Partner aus, der wie ein Spiegelbild funktioniert. Dieser Partner hat die gleichen positiven Eigenschaften wie wir selbst, aber auch die gleichen negativen Eigenschaften. Einen solchen Menschen kann man nur dann lieben, wenn man sich selbst mit allen Fehlern akzeptiert, die man hat.

Hierzu möchte ich Dir von einer Situation aus meinem Leben erzählen: Ich war früher ein wirklich fauler Mensch. Alles, was ich aufschieben konnte, habe ich aufgeschoben, damit ich Freizeit hatte und tun konnte, was mir Spaß macht. Wenn ich zum Sport gehen wollte, dann habe ich viele Ausreden gefunden, um das nicht zu tun. Irgendwann war mir das Ganze zu blöd und ich habe angefangen gegen den Schweinehund anzukämpfen. Meine Freundin war damals genauso faul wie ich und hat viele Ausreden gefunden nicht zum Sport zu gehen. Ich habe sie dafür gehasst. Ich habe sie jedes Mal dafür angemacht, dass sie nicht mit zum Sport kommt und nur rumsitzt. Allerdings war ich selber noch vor einem halben Jahr der faule Typ, der nur vor dem PC hockt.

Was hier passiert ist, ist das mir meine Freundin einen Spiegel vorgehalten hat. Ich habe mich in der Vergangenheit gesehen und diese Person als abschreckend empfunden. Anstatt diese Person zu hassen, sollte man dieser Person verzeihen und sie akzeptieren wie sie ist.

Diese Geschichte ist fast 10 Jahre her und ich habe durch meine Studien und meine Therapie gelernt, dass es gar nicht darauf ankommt, ob der Partner uns perfekt ergänzt oder wir von ihm/ihr profitieren. Das Wichtigste überhaupt ist, dass wir uns selbst verzeihen. Sollte es Dir dennoch schwerfallen, dann denke einfach daran, dass sich der andere Partner genauso fühlt in anderen Situationen.

Das Auge und das Herz

Viele Männer denken pragmatisch. Das heißt soviel wie, dass sie etwas in seiner Einfachheit betrachten. Wenn ein Mann einen Wald mit Bäumen betrachtet, dann sieht er wahrscheinlich einen Wald mit Bäumen. Wenn eine Frau den gleichen Wald betrachtet, dann sieht sie wahrscheinlich Leben, Freiheit und Harmonie. Männer sehen sehr häufig mit dem Verstand und Frauen sehen mit Emotionen.

Auch zu dieser Theorie habe ich ein passendes Beispiel aus meiner Vergangenheit: Meine damalige Freundin hat mir ein Mittagessen gekocht. Das Fleisch war scheinbar nicht mehr gut und sie hat das nicht bemerkt. Ich kam aus der Uni und setzte mich an den Küchentisch. Direkt beim ersten Bissen, merkte ich, dass das Fleisch schlecht war. Ich sagte ihr, dass das Fleisch abgelaufen sei und man es nicht mehr essen könne. Was darauf folgte, war ein Tränenausbruch von ihr. Sie stellte ihre Kochkünste infrage und hatte Angst mir nicht gerecht werden zu können. Ich versuchte sie zu beruhigen und sagte ihr, dass sie nichts dafür kann, hatte aber keinen Erfolg.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass es hierbei um mehr als nur ein Mittagessen ging. Es ging dabei darum, dem anderen eine Freude zu machen, und zwar aus Liebe. Es ging um Wertschätzung und um Zeitaufwand. Für mich ging es einfach nur darum, etwas Essbares in den Magen zu bekommen.

Verständnis und ein offenes Herz

Was wir wirklich brauchen ist keine Ablehnung oder eine wütende Reaktion auf solches Verhalten. Egal ob uns der Partner einen Spiegel vorhält oder wir Emotionen in das Handeln des Partners hineininterpretieren. Wir müssen unser Herz öffnen und veruschen die Denkweise des anderen zu verstehen. Was die Frauen von den Männern lernen können, ist, die Dinge so einfach zu sehen wie sie sind. Die Männer können von den Frauen lernen, die Dinge mit dem Herzen zu betrachten. Sollte es beiden Partnern gelingen, ihr Herz zu öffnen, steht einer glücklichen Beziehung wenig im Weg.

Dein Marci