Wie du jeden Tag durch das richtige Zeitmanagement verlängerst

Alle Aufgaben des Alltags sind zu bewältigen, wenn man das richtige Zeitmanagement hat. Jeder kennt das Gefühl, nicht genug Zeit für die Dinge zu haben, die man erledigen möchte. Du kannst natürlich nicht aus den 24 Stunden, die ein Tag hat, 28 oder 30 machen. Du kannst nicht einfach bei der Uhr auf Pause drücken, wenn du dich gerade ausruhen willst. Aber mit einem guten Zeitmanagement kann es dir auf jeden Fall so vorkommen, als hättest du plötzlich mehr Zeit. Viele sagen, dass sie das Gefühl haben, von der Schnelllebigkeit überrollt zu werden und genau da setzt das Zeitmanagement an.

Mehr Fokus – Weniger Stress

Terminkalender führen, sorgt für eine bessere Übersicht und Dinge, die man aufschreibt, schwirren nicht mehr im Kopf umher. Das ist ein ganz entscheidender Punkt, warum für mich persönlich ein gutes Zeitmanagement so wichtig ist. Wenn du ständig darüber nachdenkst, was du noch alles erledigen musst, setzt dich das bestimmt unter Druck. So ist das zumindest bei mir der Fall. Aber wenn ich mir in meinen Kalender schreibe, was ich noch zu tun habe, dann kann ich die Punkte einfach nach und nach abarbeiten.

Du steigerst deine Produktivität

Mit einem guten Zeitmanagement bist du produktiver. Wenn du dir morgens oder am Tag zuvor klarmachst, was du alles erledigen möchtest, am besten auch noch wann und wie lange die einzelne Tätigkeit dauern soll, dann kannst du die einzelnen Punkte systematisch abarbeiten. Dazu gehört natürlich nicht nur Arbeit, sondern auch Zeit für Pausen, denn ohne Pausen ist auf Dauer keiner von uns produktiv.

Platz für die wichtigen Dinge

Investiere deine Zeit in Dinge, die dir wichtig sind und setze Prioritäten. Du kennst bestimmt das Beispiel mit dem Glas. Erst werden die großen Steine hineingefüllt. Dann die Kieselsteine, als Nächstes der Sand und zuletzt das Wasser. Wenn du zuerst das Wasser hineinfüllst, bleibt kein Platz mehr für die großen Steine. Und genau deshalb ist es wichtig, die Prioritäten zu setzen für die Dinge, die dir wichtig sind. Ist es zum Beispiel heute für dich wichtig eine Mail zu schreiben, eine Freundin zu treffen und Sport zu machen, dann plane deinen Tag so, dass diese Dinge auf jeden Fall ihren Platz haben. Sie sind dann heute deine „großen Steine“. Andere Dinge, wie zum Beispiel deine Lieblingsserie gucken, sind dann heute eben nur „Kieselsteine“, „Sand“ oder „Wasser“.

Zeit für Beziehungen

Wenn du deine Aufgaben erledigt hast, hast du mehr Zeit für deine Beziehungen. Kennst du solche Tage, an denen du aufstehst, deine Sachen, die du dir vorgenommen hast erledigst und dann Zeit mit den Leuten verbringst, die dir wichtig sind? Du fühlst dich richtig gut dabei und denkst nicht daran, dass du heute eigentlich noch eine Präsentation vorbereiten oder einen Brief abschicken wolltest, weil du das eben schon erledigt hast. Genau so sollte jeder Tag laufen, findest du nicht?

Also: Fang einfach direkt damit an und beobachte doch mal, wie sich das auf deinen Alltag auswirkt.

Deine Alina ♥

Titelbild: Veri Ivanova/unsplash.com

Es ist egal, was die Leute sagen!?

Hast du Menschen in deinem engeren Umfeld, denen du wie blind vertraust? Und hast du schonmal darüber nachgedacht, warum das so ist? Oder andersrum, was für Menschen vertraust du nicht?

Wie oft wurdest du schon enttäuscht, weil dir jemand etwas gesagt hat und dann doch etwas anderes gemacht hat? Und das hat dich wirklich enttäuscht und verletzt, schlimmstenfalls hast du dich emotional davon beeinflussen lassen und du hast dann die Schuld bei dir selbst gesucht? Das kommt dir bekannt vor? Dann sollten wir einen Weg finden, damit richtig umzugehen, oder?

Menschen reden viel und gerne

Ich persönlich bin ein Mensch, dem Integrität wirklich wichtig ist. Integrität heißt so viel, dass das Reden und Handeln eines Menschen übereinstimmen. Viele Leute können schön reden, gut mit Worten umgehen, sodass du dich in dem Moment gut fühlst. Aber was bringt das schon, wenn du dich zwar in dem Moment freust, in dem dieser Mensch etwas sagt, er aber im Nachhinein gar nicht dazu steht? So sinkt das Vertrauensniveau. Wäre es dann nicht besser gewesen, wenn derjenige einfach gar nichts gesagt hätte?

Von mir selbst kenne ich das nur zu gut, denn ich war kein Stück besser. Wenn ich früher gefragt wurde: „Möchtest du mit auf die Party kommen?“, dann wäre meine Antwort in etwa so gewesen: „Heey, danke für die Einladung, ich überlege es mir auf jeden Fall, ich habe Lust darauf.“ Und das habe ich nur gesagt, weil ich niemanden enttäuschen wollte. Und ein paar Tage vor der Party habe ich dann der Person geschrieben „Ich kann doch nicht, weil –beliebige Ausrede-.“ Dann war ich definitiv schon in dem Moment nicht integer, also unehrlich, indem ich gesagt habe, ich würde es mir überlegen und ich hätte Lust darauf. Heute sage ich einfach „Nein“, wenn ich keine Lust habe und das ist gut so, die Leute kommen schon damit klar. Wenn ich direkt „Nein“ sage, weiß derjenige, womit er rechnen kann. Er erhofft sich nicht erst etwas, das ich dann zerstöre. Aber in dem Moment, in dem ich sage, ich würde mitkommen, hat mir das ein gutes Gefühl gegeben. Ich bin dann der Versuchung verfallen, gut dastehen zu wollen. Denn das ist immer ein gutes Gefühl. Aber wenn es dann ernst wird und man nicht nur reden muss, sondern auch was tun, machen plötzlich viele einen Rückzieher.

Integrität → Vertrauen?

Integrität ist unverzichtbar dafür, wenn du jemandem voll vertrauen willst. Denn wenn jemand nicht integer ist, wird die vielleicht zuverlässige Fassade früher oder später bröckeln und du musst dann selbst entscheiden, ob du mit solchen Menschen deine Zeit verbringen willst oder nicht. Jeder hat sein eigenes Wertesystem und das ist auch gut so, aber wenn jemand nicht integer ist, dann schadet derjenige nicht nur seinen Mitmenschen und verliert seine Glaubwürdigkeit, sondern er schadet damit vor allem sich selbst.

Also: Steh einfach zu deinen eigenen Werten, lebe sie, sag was du denkst und dann wirst du auch die Leute anziehen, die dazu passen. Wenn du Integrität lebst, wird es den Leuten nicht egal sein, was du denkst.
Du bist toll so wie du bist, also verstell dich nicht.

Deine Alina ♥

Titelbild: rawpixel.com/Pexels.com

Wie deine Angst dich lähmt

Merkst du, dass deine Ängste dich in manchen Situationen im Griff haben und dir damit deine Lebensfreude wie ein Vampir entsaugen? Dann nimm dir doch einfach kurz Zeit für den Artikel und lerne, wie du deine Angst selbst erzeugst und dass du sie besiegen kannst.

Die Angst ist nicht grundlos

Das Gefühl, dass die Angst einen in seinem Leben einschränkt, ist schrecklich. Wenn du das Gefühl kennst, dann solltest du so früh wie möglich daran arbeiten, um endlich ein freieres Leben leben zu können.

Die meisten denken aber, dass die Angst aus dem Nichts kommt und sie in „Gefangenschaft“ nimmt. Dabei ist ihnen nicht bewusst, dass die Angst einen Ursprung hat. Die Angst hat einen Grund. Die meisten Ängste werden durch die eigenen Gedanken und Gewohnheiten von uns selbst erzeugt. Unser Ziel ist es, nicht ein Gefangener der Angst zu sein, auch nicht, die Angst gefangenzunehmen, denn dann wäre sie immer noch da und könnte jederzeit ausbrechen. Wir wollen durch die Angst hindurch, sodass sie im Nachhinein klein wird und sich langsam auflöst.

Wir haben die Ängste selbst zu Ängsten gemacht

Du liest das und willst das wahrscheinlich erstmal nicht wahrhaben. Es ist ja auch nicht so, dass wir bewusst denken: „Oh, ich will jetzt denken, dass ich Angst vor Spinnen habe und dann am liebsten wegrennen.“, sondern die Gedanken entstehen meistens unterbewusst.

Die Ängste sind sowas wie ein Schutzreflex, sie entstehen aufgrund von Dingen, die wir erleben und daraufhin von Lernprozessen, die wir daraus machen. Viele Ängste entwickeln wir schon in der Kindheit, wir können dann die Reaktion meist nicht verhindern, sondern nur abschwächen.

Aber wenn die Reaktion bewusst abläuft und wir sie wahrnehmen, dann können wir Einfluss darauf nehmen und sie überwinden.
Doch um das zu tun, müssen wir uns erstmal bewusst werden, was überhaupt mit uns in der Situation, die uns Angst macht, passiert.

Wie die Angst zum Teufelskreis wird

Meistens läuft der Teufelskreis der Angst immer gleich:

1. In den Gang gesetzt wird der Teufelskreis der Angst durch innere oder äußere Reize

Innerer Reiz: Der Gedanke „Morgen habe ich eine Prüfung“

Das körperliche Empfinden ist dann zum Beispiel wie ein Ziehen in der Brust

Aber auch äußere Reize können ein Auslöser sein, wie zum Beispiel wenn wir im Flugzeug sitzen oder beim Zahnarzt.

2. Die Einstufung der Reize als bedrohlich

Der Reiz an sich reicht noch nicht aus, um Angst zu empfinden. Bei dem einen Menschen kann der Anblick eines Flugzeuges ja zum Beispiel Freude erzeugen und beim Anderen wiederum echte Panik. Also entsteht die Angst erst dann, wenn wir selbst die Reize als bedrohlich empfinden.

Wenn ich zum Beispiel ein Flugzeug sehe, dann verknüpfe ich dabei etwas Gutes, weil ich automatisch an Urlaub denke. Wenn ich an eine Prüfung denke, dann hängt es natürlich von der Prüfung ab, aber mittlerweile bin ich da doch meistens sehr entspannt. Aber wenn ich zum Beispiel daran denke, dass meinem Bruder etwas passiert sein könnte, dann löst das Angst in mir aus.

Und warum?

Weil sich hier Gedanken und Verknüpfungen unterscheiden.

Bei dem Flugzeug denke ich: „Oh, da ist ein Flugzeug, endlich wieder Urlaub“ (= positiver Gedanke), also freue ich mich.

Bei der Prüfung denke ich: „Hmm, eine Prüfung, dafür muss ich lernen, aber dann schaffe ich das.“ (= neutraler Gedanke)

Und wenn ich daran denke, dass meinem Bruder etwas zugestoßen ist, dann ist das natürlich ein negativer Gedanke, auf den ich mit Angst reagieren würde.

Das Gefühl der Angst entsteht also erst durch unsere Gedanken und durch die Dinge und Emotionen, die wir damit verknüpfen.

Auf die Gedanken folgt erst die Angst

Wir haben negative Gedanken und diese lösen Angstgefühle in uns aus, auf diese folgen dann die körperlichen Symptome: Wir haben schwitzige Hände, einen Kloß im Hals oder fangen an zu zittern.

Am Anfang des Teufelskreises steht also nicht die Angst, sie ist nur eine Reaktion auf unsere Gedanken und der jeweiligen Emotion, die damit verknüpft ist. Das zu wissen ist sehr wichtig, wenn wir die Angst besiegen wollen. Denn so wissen wir, wo wir anfangen müssen.

Jetzt wissen wir also, wie die Angst entsteht und dass wir sie überwinden können. Wie wir das erreichen können, steht im 2. Teil.

Deine Alina ♥

Titelbild: Pixabay/pexels.com