Die Schöne und das Biest

Die Schöne und das Biest

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Prokrastination

Es ist wieder morgens und schon lange Zeit zum Aufstehen, doch du bleibst weiterhin liegen. Eigentlich wolltest du schon einiges auf der To-do-Liste abgestrichen haben, doch irgendwie hat dir irgendwas einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Was ist passiert? Wenn wir das ganze noch einmal zurückspulen, was finden wir dann? Wie waren die inneren Gespräche, die du geführt hast?

Vielleicht so etwas wie: „Ja, du kannst ja ruhig noch liegen bleiben. Du hast doch noch genügend Zeit. Der Tag ist noch lang. Das geht doch alles ganz schnell. Du musst dich erstmal ausruhen, um fit zu sein.“

Und ehe du dich versiehst, liegst du den ganzen Tag in deinem Bett, ohne auch nur irgendetwas erreicht zu haben. Das Biest hat gewonnen.

Lösung: Wenn du aufstehen möchtest und die Stimme in deinem Kopf sagt:„Nein, nur noch 5 Minuten“, dann tue es erst recht. Wenn du in die kalte Dusche springen möchtest, doch die Stimme in deinem Kopf sagt: „Nein, tue es nicht“, dann dusche doppelt so lange. Wenn du trainieren gehen möchtest und die Stimme in deinem Kopf sagt: „Nein, lass es“, dann mache in jedem Satz eine Wiederholung mehr, um deinem Biest beizubringen, wer der Chef ist. Denn so lernt es, dass jedes Mal, wenn es versucht, dir etwas einzureden, alles doppelt so hart zurückkommt.

Emotionen

Du siehst Menschen, wie sie in ihrem eigenen Leid versinken. Du hast es endlich geschafft, dort auszubrechen und ein bewussteres Leben zu führen, doch du siehst, wie der Rest um dich herum untergeht. Das macht dich unfassbar wütend. Doch warum?

Weil sie ein Spiegel deines alten „Ichs“ sind. Sie konfrontieren dich ständig mit der Angst, dass du wieder so werden könntest und wieder zurück in ein Leben fallen könntest, dass du nicht mehr willst.

Das Biest versucht dich mit Angst zu erblinden. Es versucht dir einzureden, dass du etwas dagegen tun musst. Dass du diese Menschen verändern musst, um endlich Ruhe zu finden. Allerdings ist es nicht möglich, dass Menschen sich verändern, wenn sie es nicht selbst wollen. Das ist eine harte Realität, die du erfahren musst und es macht dir noch mehr Angst.

Deshalb versuchst du nun, noch mehr Kontrolle zu gewinnen, doch das erzeugt noch mehr Angst, sobald du wieder scheiterst. Diese Spirale geht dann für immer weiter, bis du im Leid versinkst. Das Biest hat gewonnen.

Lösung: Das Biest arbeitet mit Angst, weil es nichts anderes als Angst kennt. Das Biest ist ein schwaches „Ich“ von dir, das dich so haben will, wie es selbst ist, um keine Angst mehr zu haben. Doch es versteht nicht, dass dies alles nur noch schlimmer macht. Das Biest sitzt in einem Keller, angekettet. Es weiß, dass du es hasst, weil es dir immer in die Quere kommt. Deshalb fühlt es sich abgestoßen und alleine. Es ist Zeit, dass du in den Keller gehst, die Ketten löst und das Biest in die Arme nimmst, um es endlich zu akzeptieren. Denn du kannst ein Pferd nicht schlagen, um darauf zu reiten, sondern du musst eine Beziehung dazu aufbauen, um Vertrauen zu gewinnen und dann könnt ihr bis ans Ende der Welt galoppieren.

Sabotage

Das Biest ist nicht alleine. Es kann Momente geben, in denen es gezähmt ist. Momente, in denen du es wirklich geschafft hast, es unter Kontrolle zu bekommen und in einem starken Griff zu halten. Doch das Biest hasst Freunde. Genauso wie du, hat jeder andere Mensch ebenfalls ein Biest in sich sitzen, das Besitz über sie ergreifen will.

Sobald du dein Biest gezähmt hast, kommen andere Menschen in dein Leben und wenn das kleine und gezähmte Monster in dir sieht, wie frei die anderen Biester sind, wird es sich daran erinnern, wie es war, als es dich im Griff hatte. Es wird in die alten Muster zurückfallen und versuchen, Macht über dich zu erlangen. Deshalb ist es sehr gefährlich mit negativen Menschen umgeben zu sein.

Denn sobald sie dich einmal wieder herunterreißen, wird es viel Arbeit kosten, um wieder Kontrolle zurückzugewinnen und das Biest hat gewonnen.

Lösung: Achte darauf, dass du ihre Probleme nicht zu deinen machst. Alles, was die Menschen um dich herum durchmachen, ist ein Kampf mit sich selbst. Du hast nicht die Befugnis, diesen Kampf für sie auszutragen. Sobald du anfängst diesen Kampf für sie zu übernehmen, werden sie schwächer, weil sie selbst nie kämpfen. Kümmere dich darum, deinen eigenen Kampf zu meistern und das Biest in den Griff zu bekommen, sodass andere sich ein Beispiel daran nehmen können oder eben nicht. Die Entscheidung liegt jedoch ganz bei ihnen selbst. Deshalb umgib dich lieber mit Menschen, die dieses Monster bereits gezähmt haben und damit in Richtung Erfolg reiten.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Isa & sein Biest

Eine Antwort auf „Die Schöne und das Biest“

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