Mit Sport aus der Depression (Teil 3)

Mit Sport aus der Depression (Teil 3)

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In meinem letzten Blog habe ich über die Anfänge meiner Drogenkarriere und meiner Depression gesprochen. Falls du die Artikel noch nicht gelesen hast, würde ich dir empfehlen hier für Teil 1 und hier für Teil 2 zu klicken.

Der Schrei nach Aufmerksamkeit und Liebe

Ich habe am Ende über die Wurzel allen Übels gesprochen und meinte, dass es ein Schrei nach Aufmerksamkeit oder nach Liebe war, der mich dazu gebracht hat, in eine Depression zu stürzen. Um an der Stelle alle Zweifel aus dem Weg zu räumen, muss ich einmal ganz klar betonen, dass ich selbst an der ganzen Sache schuld war. Ich habe mich diesen Emotionen und Gefühlen einfach so hingegeben und war zu schwach, um dagegen anzukämpfen. Ich hatte auch nie wirklich einen echten Grund dagegen zu kämpfen.

Kriminalität und Drogen als Wegbegleiter

Nachdem ich also in meiner Heavy-Metal-Zeit immer kiffend im Park gesessen hatte, anstatt zur Schule zu gehen, fand ich neuen Anschluss in einem Freundeskreis von Leuten, die Hip-Hop und Rap hörten. Was sich änderte, war nur die Musik, die wir hörten. Wir saßen immer noch kiffend im Park und wir waren immer noch die Außenseiter. Eine Verbesserung meiner Lebensqualität trat definitiv nicht ein. Ganz im Gegenteil, ich begann kriminell zu werden und fing an, über kleine Diebstähle und das Verkaufen von Drogen meinen Konsum zu finanzieren. Meine beiden Freunde, mit denen ich zusammen Metal gehört habe, hatte ich immer noch. Denen gefiel kein bisschen, dass ich mich in diese Richtung entwickelte, aber wir blieben dennoch Freunde. Ich habe dann auch nicht nur gekifft, sondern fing auch an, härtere Drogen zu nehmen. Alkohol hat mich dennoch die ganze Zeit bis zum Entzug begleitet.

Das zweischneidige Schwert

Es ist immer sehr schwierig, eine Entschuldigung für so ein Verhalten zu finden, dennoch werde ich es hier versuchen. Ich habe Menschen bestohlen, um irgendwie meinen Konsum zu finanzieren. Denn ich hatte keine Lust, zu meinen Eltern zu gehen und zu sagen: „Hey Mama, hey Papa, habt ihr vielleicht mal 200€ für Kokain?“ Ich habe damals auch irgendwann angefangen, Drogen zu verkaufen und das war für mich zu dem Zeitpunkt die bessere Lösung, als jemanden zu bestehlen. Eine richtige Lösung für das Problem war es natürlich nicht. Denn das eigentliche Problem war nicht, dass ich keine Kohle hatte, sondern, dass ich Drogen nahm, um Anerkennung zu bekommen und ich diesen Lifestyle irgendwie finanzieren musste. Wenn man überhaupt von Lifestyle sprechen konnte, denn das, was ich dort gelebt habe, war eher ein Trauerspiel.

Die neue Schule und die alte Sucht

Die eigentliche Sucht zu dem Zeitpunkt war eigentlich die Sucht nach Anerkennung und Aufmerksamkeit. Und das war auch der Grund, warum ich angefangen habe, so zu übertreiben. Das ging gut, bis ich in die Oberstufe kam. Ich musste die Schule wechseln, da die Lehrer mir sagten, ich würde niemals einen Abschluss schaffen (Das war deren Art und Weise mich von der Schule zu werfen). Ich kann es den Lehrern von damals wirklich nicht verübeln. Schließlich war ich ein furchtbarer Schüler und respektlos dazu. Denen waren einfach die Hände gebunden und sie konnten mich nicht ohne weiteres von der Schule werfen, also haben sie mir nahegelegt, nach der zehnten Klasse die Schule zu wechseln und das tat ich auch. An der neuen Schule angekommen, war ich ein unbekanntes Gesicht und wollte mir natürlich wieder einen Namen machen, um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhalten. Ich habe es, wie immer auf die alte Art und Weise versucht und bin damit kläglich gescheitert. Es war sogar noch deutlich schlimmer, ich erntete Verachtung.

Fortsetzung folgt…

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