Mit Sport aus der Depression (Teil 2)

Mit Sport aus der Depression (Teil 2)

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In meinem letzten Blog habe ich kurz und knapp darüber geschrieben, wie ich es geschafft habe, mein altes Leben hinter mir zu lassen. Falls du diesen Blog nicht gelesen hast, dann geh am besten nochmal zurück und lies ihn, weil du sonst manche Details vielleicht nicht verstehst. Ich möchte in den nächsten Blogs nochmal im Detail darauf eingehen, was mir damals alles passiert ist und wie sich mein Leben gewandelt hat. Dafür gehe ich nochmal ganz zurück an den Anfang, und zwar an die Stelle als ich angefangen habe, Drogen für mich zu entdecken.

Zu einer Gruppe gehören

Man liest immer sehr viel darüber, dass die Menschen anfangen Drogen zu nehmen, um irgendwo dazuzugehören. Bei mir war es irgendwie andersrum, ich wollte einfach nicht dazugehören. Ich hab mit einer kleinen Gruppe von zwei Freunden angefangen regelmäßig Gras zu rauchen und zu trinken. Ich war damals 13 oder 14. Später sind noch viele andere Personen aufgetaucht, mit denen wir uns getroffen haben, jedoch war das alles immer ein Kommen und Gehen. Wir waren immer die Außenseiter und waren zufrieden damit. Irgendwann haben sich unsere Wege getrennt, weil wir nach und nach das Bedürfnis verspürt haben, auch irgendwo dazuzugehören. Meine beiden Freunde haben sich beide in komplett verschiedene Richtungen entwickelt und wir haben keinen Kontakt mehr.

Vom Außenseiter zum Außenseiter

Ich war vielleicht 14 oder 15 und fing an Metal zu hören und mich schwarz zu kleiden. Meine neuen Freunde, die ich dort kennengelernt habe, sind übrigens Freunde fürs Leben geworden und wir haben immer noch Kontakt. Es gab auch vorher schon einige Versuche meinerseits irgendwo dazuzugehören, ich fand jedoch nie wirklich einen Anschluss bei anderen Menschen. Also bin ich dort gelandet und wir waren irgendwie wieder die Außenseiter. Wir waren zwar eine Gruppe von vielen Leuten, aber niemand fand uns wirklich gut. Die breite Masse hörte die Chart-Musik und ging brav zur Schule. Wir hörten laut Heavy Metal und schwänzten die Schule, um im Park zu kiffen.

Der Schrei nach Aufmerksamkeit

Ich war schon immer gerne jemand, zu dem andere aufschauen. Ich habe mich immer gefreut, wenn andere von mir und meinem Verhalten beeindruckt waren und durch meinen extremen Konsum von Alkohol und Drogen bekam ich die Aufmerksamkeit, die ich wollte. Wenn ich heute mal zurückdenke, merke ich, dass ich nie wirklich bedingungslose Liebe erfahren habe. Die Liebe, die ich von Zuhause bekommen habe, war immer an Bedingungen geknüpft. Wenn ich gute Noten mit nach Hause gebracht habe, dann habe ich Liebe bekommen. Wenn ich schlechte Noten mit nach Hause gebracht habe, dann habe ich furchtbar Ärger bekommen. Das Gefühl, dass jemand Stolz auf mich ist, habe ich nie wirklich verspürt und Liebe habe ich auch nur durch Gegenleistung bekommen. Deshalb war ich immer ein Junkie, der nach Aufmerksamkeit geschrien hat. Ich habe viele Drogen genommen, damit andere auf mich aufmerksam werden oder ich habe viel getrunken und andere wurden auf mich aufmerksam.

Die Abhängigkeit

Ein großer Nachteil von Alkohol und Drogen ist, dass sie abhängig machen und das bekam ich irgendwann auch zu spüren. Das ist am Anfang eine Mischung aus: „Ich nehme Drogen, um mich vor anderen zu profilieren.“ und „Ich nehme Drogen gegen die schlechte Laune.“ Später ist es nur noch ein: „Ich nehme Drogen, damit ich überhaupt vor die Tür gehen kann und nicht in Panik ausbreche.“

Die Wurzel des Bösen

Die Wurzel allen Übels sind nicht die Drogen, sondern der Schrei nach Liebe und Aufmerksamkeit. Entweder man schafft es, das Gefühl zu befriedigen oder man schafft es, das Bedürfnis nach Liebe und Aufmerksamkeit abzuschalten.

Fortsetzung folgt……

Bilder: unsplash.com

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