Entscheidungen – Der Schritt aus der Komfortzone

Entscheidungen – Der Schritt aus der Komfortzone

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7 Tipps, wie du besser Entscheidungen treffen kannst

Jeder Mensch steht täglich vor etwa 20.000 Entscheidungen. Warum fällt es mir und wahrscheinlich auch vielen von uns oft so schwer Entscheidungen zu treffen und wie können wir bewusst dazu beisteuern, besser damit umzugehen? Denn ob eine Entscheidung gut oder ob es eine Fehlentscheidung war, stellt sich meist erst hinterher heraus.

entscheidungIch schiebe die Entscheidung aus Angst auf oder fälle sie gar nicht erst und alles bleibt beim alten. Dabei plagt dann oft das schlechte Gewissen. Es gibt leichte und schwierige Entscheidungen. Mein Wecker klingelt – stehe ich jetzt auf, erst in 5 Minuten, oder vielleicht überhaupt nicht?

Esse ich Himbeer- oder Erdbeermarmelade auf meinem Brot? Ziehe ich diesen oder jenen Pullover an? Gehe ich zu Fuß oder nehme ich das Fahrrad? Die Kette von Entscheidungen begleitet einen den ganzen Tag. Wir machen also den ganzen Tag lang nichts anderes als uns zu entscheiden.

„Vielmehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.“
 – Joanne K. Rowling

Gefühl und Verstand – Bauch und Kopf

Generell sind Entscheidungen in zwei Typen zu unterteilen: in bewusst getroffene, also wohl überlegte Entschlüsse und in die unbewusst getroffenen. Das sind eben jene, die wir nicht genau durchdacht, sondern eher aus dem Gefühl heraus getroffen haben.

EntscheidungBei Entscheidungen nach dem Bauchgefühl hat es aus neurobiologischer Sicht mit einer komplexen Reaktion des Körpers zu tun. Der Bereich des Gehirns der für unterbewusste Entscheidungen verantwortlich ist, funktioniert deutlich schneller als ein bewusster Denkvorgang. Denn das Gehirn wägt die möglichen Alternativen ab und trifft die beste Wahl bevor es einem bewusst wird.

Also ist man überhaupt in der Lage sich bewusst zu entscheiden?
Denn das wir überhaupt bewusst entscheiden wollen, wird zuvor schon von unserem Unterbewusstsein entschieden.

Wie treffe ich eine  optimaler Weise die richtige, Entscheidung?

EntscheidungAber zurück zu den alltäglichen Entscheidungen. Soll ich jetzt auf mein Bauchgefühl oder auf meinen Kopf hören?
Entscheidungen können wir durch rationales Überlegen oder durch das hören auf unsere Intuition erreichen.
Doch die Intuition kann uns auch manchmal im Wege stehen. Denn wenn wir auf unser Bauchgefühl hören, geben wir der aktuellen Stimmung die Überhand und so gibt vielleicht nur der Zufall den Ausschlag. Außerdem ist es ratsam sich bei größeren Entscheidungen nicht unter Zeitdruck zu setzen.

Eine Entscheidung, die einen kurzfristig zufriedenstellt, muss nicht zwangsläufig die beste sein. Wenn du zum Beispiel deine Beziehung beendest, die lange nicht mehr funktioniert hat, bist du nach dem Schluss machen vielleicht traurig, hast dich aber wahrscheinlich richtig entschieden.

Also: nicht nur nach dem aktuellen Gefühl Handeln, sondern vorher abwägen was für Konsequenzen mich erwarten?
Ja, aber nicht zu lange Grübeln, denn das kann auch unglücklich machen. Ob Bauch- oder Kopfentscheidung vorteilhafter ist, lässt sich also nicht so konkret festlegen, denn das hängt immer vom Individuum und vom Kontext ab.

Angst vor einer Entscheidung

Kann ich das? Muss ich das? Will ich das? – Egal, ich mach das jetzt!

EntscheidungDas Gefühl, Angst vor negativen Konsequenzen und davor die Verantwortung für einen schlechten Entschluss zu tragen, kenne ich nur zu gut. Man denkt, nicht ausreichend Energie dafür zu haben mit der schlechten Entscheidung leben zu können, denn ich male mir zum Beispiel zu oft aus, was alles schiefgehen könnte und was die anderen Leute dann von einem denken könnten.
Ich habe Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Versagen oder dem Verlust.

Diese Art der Angst wird uns schon in der Schule oder durch Familie und Freunde antrainiert. Sind wir dann schließlich kurz davor eine Entscheidung zu treffen kommt die böse Stimme und sagt: „Ja, aber…“. So kommen wir nicht dazu, zu handeln. Denn Warum sollten wir unsere Komfortzonen verlassen? Innerhalb dieser brauchen wir uns keine Gedanken über Ängste zu machen. Wir wollen uns zu 100% sicher sein, dass wir die richtige Entscheidung treffen, um uns nicht vorwerfen zu müssen, die falsche getroffen zu haben.

Hinter diesen Gedanken steht aber die Einstellung, dass es nur gute und schlechte Entschlüsse gibt.
Wenn wir uns entscheiden und die Folge erweist sich als negativ, machen wir uns Vorwürfe und haben das Gefühl, versagt zu haben. Oft übertreiben wir hierbei maßlos, steigern uns in das negative Gefühl hinein und tun so, als würde unser Überleben von dieser einen Entscheidung abhängen. Ich habe dann oft das Gefühl, von dieser Angst wie gelähmt zu sein.

Sichere oder gute Entscheidungen treffen?

Wenn uns eine Wahl schwer fällt, treffen wir oft die für uns „sicherste“. Wir entscheiden uns für die Alternative bei der wir am wenigsten negative Konsequenzen erwarten und somit auf der sicheren Seite scheinen. Jenes geht zwar, aber dies ist dennoch keine gute Entscheidung.

Worst-Case-Szenario: keine Entscheidung treffen

„Keine Entscheidung bereuen wir mehr als die, nichts getan zu haben“

– Daniel Gilbert

EntscheidungWas in jedem Fall gilt: am schlimmsten ist es, keine Entscheidung zu treffen. Aber selbst das ist genaugenommen eine Entscheidung und zwar die, alles beim Alten zu belassen. Aber auf der Stelle stehen zu bleiben und nicht weiterkommen verursacht oft mehr Probleme und negative Gefühle, als eine schlecht getroffene Entscheidung. Wenn wir ewig grübeln und versuchen uns alle Optionen offen zu halten, damit wir uns bloß nicht zu früh festlegen müssen, dann betrügen wir uns selbst: Wir haben Angst davor, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und tuen so, als gäbe es dafür gute Gründe.

Also: Triff einfach eine Entscheidung! Egal welche du triffst, immerhin bringt es dich voran und vielleicht weißt du dann hinterher, dass es die richtige war, oder ob du eventuell doch etwas Anderes willst. Fehler zu machen bringt uns mehr weiter, als nichts zu tun.

Komfortzone verlassen

EntscheidungIn der Komfortzone zu sein heißt in dem Bereich zu leben, der für uns durch Gewohnheiten geprägt ist. In denen wir uns wohl und sicher fühlen. Man muss keine großen Anstrengungen leisten oder viel nachdenken, um so zu leben. Es gibt also keine Risiken und kaum bis gar kein Wachstum. Wir machen es uns in der Sackgasse gemütlich. Wenn wir mehr Erfolg und Erfüllung haben wollen, müssen wir also regelmäßig unsere Komfortzone verlassen, um wachsen zu können. Das kann jeder von uns.
Jeder – das heißt auch du, kannst deine eigene, individuelle Komfortzone verlassen.

Ein gutes Beispiel für unsere Komfortzone ist der Vergleich mit einem Gummiband. Wenn du es um deine Finger spannst, entspricht es deiner Komfortzone. Du kannst versuchen, es zu dehnen, doch je mehr du es versuchst, desto schwieriger wird es. Genauso schwierig wird es am Anfang sein, deine Komfortzone zu verlassen. Du hast Angst, dass das Gummiband reißt und du dich verletzt, aber über die Zeit hinweg kannst du es dehnen und erweitern.

Kann ich lernen, mich zu entscheiden?

Tipps um Entscheidungen zu treffen

  • Ruhig bleiben,

zur Not einmal alle Optionen aufschreiben und vergleichen. Eine Pro- und Kontra-Liste kann dir dabei helfen, einen besseren Überblick zu erhalten.

Vielleicht sagt dein Bauchgefühl aber am Ende, dass die ganzen Argumente nicht zählen.

  • Lerne dich selbst und deine Gefühle kennen

Du kannst alle Möglichkeiten durchgehen und darauf schauen, welche Gefühle das in dir auslöst.

  • Werde dir bewusst, was DU willst.

Wir verhalten uns oft so, wie „man“ es eben macht oder wie es von uns erwartet wird. Wenn du dich immer für den Weg entscheidest,
den andere für richtig halten, vergisst du schnell deine eigenen Bedürfnisse und Werte. Du sollst natürlich nicht leben als würde es nur dich geben, es ist auch wichtig auf die Gefühle der anderen Rücksicht zu nehmen. Werde dir bewusst, ob du etwas entscheidest, weil es andere von dir erwarten, oder ob es dein eigener Wunsch ist. Du entscheidest über den Leben.

  • Methode Zeitmaschine

Du kannst dich in dein Zukünftiges Ich, das die Entscheidung bereits getroffen hat, hineinversetzen und auf seine Gegenwart zurückblicken. Dies kann uns helfen, neue Perspektiven auf einen Entschluss zu erhalten.

  • Rat holen

Wir können uns immer einen Rat holen, zum Beispiel kannst du dir bei der Entscheidung der Studienwahl, zu einer Beratungsstelle gehen. Auch Freunde und Familie können uns helfen, Entscheidungen zu treffen. Sie können uns manchmal besser einschätzen, als wir uns selbst. Allerdings sollten wir diesem Rat natürlich nicht blind folgen oder zu viele Meinungen einholen, das ist oft nur verwirrend.

  • Darüber schlafen

ist auch durchaus eine Option, aber achte darauf die Dinge dadurch nicht nur aufzuschieben. Im Schlaf kann sich das Gehirn sortieren und die Eindrücke und Geschehnisse besser verarbeiten. Du kannst also dein Unterbewusstsein dazu nutzen, Entscheidungen zu treffen.

  • Der Schritt aus der Komfortzone

Wir versuchen oft möglichst einfache Entscheidungen zu treffen. Jedoch wachsen wir dadurch nicht und kommen in unserem Leben nicht voran. Die meisten Entscheidungen die einen Schritt aus der Komfortzone bedeuten, sind mit Risiko und Unbekanntem verbunden.
Aber selbst, wenn wir eine falsche Entscheidung treffen, wachsen wir daran. Schlimmer als das Gefühl einen falschen Entschluss getroffen zu haben ist das, eine Chance verpasst zu haben.

Deshalb Trau dich zunächst in kleinen Schritten aus deiner Komfortzone raus und fang an zu wachsen!

Deine Alina ♥

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